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Bei Schlafapnoe ist das OP-Risiko erhöht

In einer sogenannten retrospektiven Untersuchung wurden die Komplikationsraten nach Operationen bei 135 Patienten ermittelt. Gab es aus der Vorgeschichte mindestens 3 postive Antworten zu Fragen nach Schnarchen, nächtlichen Atmungspausen, deutliches ĆƒÅ“bergewicht, einen hohen Halsumfang und einen erhöhten Blutdruck, so war die postoperative Komplikationsrate bei 19,6%, ohne diese Punkte lag sie bei 1,3% (Vasu TS et […]

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Müdigkeit wird unter CPAP besser

Es wurden 59 Patienten mit einer Schlafapnoe (Apnoe-Hypopnoe-Index 32 bzw. 39/h) mit CPAP entweder mit einem effektivem Druck oder mit einem Minimaldruck (=Plazebo) 3 Wochen lang behandelt. Die Untersuchten litten mehr unter Müdigkeit als unter Schläfrigkeit. Unter efffektivem CPAP besserte sich die Müdigkeit deutlich, unter Plazebo-CPAP kaum. (Tomfohr LM et al. Sleep 2011;121-126)

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Körpergewicht und Schlafdauer bei Kleinkindern

Es wurde der Gewichtsverlauf bei 244 Kindern zwischen der Geburt und dem 3. Lebensjahr verfolgt. Es zeigt sich bei den kurzschlafenden Kindern ein höheres relatives Gewicht (Body-Mass-Index). Jede Stunde, die die Kinder länger schliefen, ging einher mit einem um 0,48 geringeren Body-Mass-Index und einem um 39% geringerem Risiko für ĆƒÅ“bergewicht (Carter PJ et al. BMJ

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CPAP-Nutzung besser durch regelmäßigen Telefonkontakt

Es wurden 125 Personen nach Einleitung einer CPAP-Therapie gebeten, sich nach 3, 10, 17, 24 und 31 Tagen und dann monatlich telefonisch (auf einer Sprachbox) zu melden, ob und wie lange sie die Therapie nutzten, und ob Probleme auftraten. Gegebenfalls wurde das behandelnde Schlaflabor auch direkt eingeschaltet. Verglichen mit 125 Patienten, die diese Möglichkeit nicht

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Schlafdauer und Leptin-Spiegel

Eine Untersuchung der Schlafdauer bei 561 Personen der sogenannten Cleveland Family Study zeigte, das jede Stunde Schlafverkürzung zu einer Zunahme des Leptinspiegel um 6% führte, jede Stunde REM-Schlaf-Verkürzung sogar einen Anstieg von 15% auslöste. Hohe Leptinspiegel gehen mit ĆƒÅ“bergewicht und einher und sind Riskofaktor für eine Insulinresistenz. (Hayes AL et al.  SLEEP 2011;34:147Ć¢ā‚¬ā€œ152)

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Hilft bei Schlafapnoe ein nasales Exspirationsventil?

Bei Nutzung eines nasalen Ventils, welches nachts in die Naslöcher geklebt wird, besserte sich in einer dreimonatigen Untersuchung bei 123 Patienten der Apnoe-Hypopnoe-Index von 13,8 auf 5/Stunde. Die Daten sind interessant und erfolgsversprechend, aber es muß noch geklärt werden, ob der Erfolg anhält, ob Nebenwirkungen auftretenen, und wer Kandidat für dieses Verfahren wäre. Was ist

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Erneut: Schlafapnoe, höheres Alter und Sterblichkeit

Nach einer Beobachtungszeit von im Mittel 23,8 Jahren war die Sterblichkeit bei 289 untersuchten Personen, die zu Beginn der Studie älter als 65 Jahre waren, 2,7-fach erhöht, wenn sie eine Schlafapnoe (mit einem Apnoe-Hypopnoe-Index > 20/Stunde) und Tagesschläfrigkeit hatten. (Gooneratne NS et al. SLEEP 2011;34:435-442) 

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Reflux und Schlafapnoe

Bei einer obstruktiven Schlafapnoe treten durch die frustanen Atmungsversuche große Druckunterschiede zwischen Bauchraum und Brustkorb auf, wodurch Reflux von Magensaft in die Speiseröhre ausgelöst werden kann. In einer großen langjährigen Verlaufsuntersuchung in Australien (“Busselton Health Survey) wurden die Daten von 1116 Patienten mit Schlafapnoe und 1999 Personen ohne Schlafapnoe verglichen. 10,2% der Patienten hatten Refluxsymptome,

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Die \“Schlafschule\“ wirkt auch bei über 70-jährigen gut

Verhaltenstherapie ist ein gutes und bewährtes Verfahren zur Behandlung von Schlaflosigkeit. In einer Untersuchung von 79 Personoen, die im Mittel 72 Jahre alt waren, zeigte sich eine zufriedenstellende Besserung der vorherigen Schlafstörungen (Buysse DJ et al. Arch Int Med Online first 24.1.2011)

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Im Liegen wird der Rachen eng: auch durch Flüssigkeitsverlagerung

Im Liegen, also meistens im Schlaf, verlagert sich Körperflüssigkeit unter anderem in die Halsweichteile und vereengt dadurch den Rachen bzw. den Zungengrund. Hierdurch treten obstruktive Amungspausen verstärkt und vermehrt auf. Dieser schon länger bekannte Effekt ist bei Patienten mit einer Herzschwäche besonders ausgeprägt, da  sich tagsüber relativ viel Flüssigkeit in den Unterschenkeln und Beinen ablagert:

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