Helles und oder bläuliches Licht und Schlaf

Morgens ist der Blauanteil im Außenlicht höher, abends der rötliche Anteil. Führt die Nutzung von Smartphones/Tablets/Computern mit Bildschirmen mit relativ hohen Anteil an Kaltlicht zu Schlafstörungen? Verschiedene Untersuchungen sprechen dafür.
Helles bzw, bläuliches Licht verminderten nach 40 Std. Wachsein den Melatoninspiegel bei jüngeren Personen (im Mittel 26 Jahre) bzw. den Cortisolspiegel bei älteren Menschen (im Mittel 63 Jahre), (Gabel V et al. Differential impact in young and older individuals of blue-
enriched white light on circadian physiology and alertness
during sustained wakefulness. Sci Rep. 2017 Aug 8;7(1):7620. doi: 10.1038/s41598-017-07060-8),
Zwei Stunden helles bzw, bläuliches Licht abends führten bei 26 Personen im Alter von im Mittel 28 Jahren zu Störungen des circadianen Rhythmus, verminderten Schwankungen der Körpertemperatur und geringeren Melatoninspiegeln. (Green A et al. Comparing the response to acute and chronic exposure to short
wavelength lighting emitted from computer screens.Chronobiol Int. 2018 Jan;35(1):90-100. doi: 10.1080/07420528.2017.1387555)

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