Nach vielen Jahren erneut die Frage: Sauerstoff zur Therapie der obstruktiven Schlafapnoe?

Schon vor über 20 Jahren wurde erfolglos versucht, zur Therapie der obstruktiven Schlafapnoe Sauerstoff einzusetzen. Der Anlaß: es finden sich bei der obstruktiven Schlafapnoe viele Entsättigungen. Allerdings liegt das Problem bei der obstruktiven Schlafapnoe ja weniger in einem unzureichendem Sauerstoffangebot der Atmungsluft sondern vielmehr in einem durch die zyklische Rachenverengung verhinderten Austausch der Alveolarluft (der Luft in den Lungenbläßchen). So zeigte auch diese hochrangig veröffentlichte Studie an 218 Personen mit einem Apnoe-Hypopnoe-Index von 15-50/h und 12 Wochen Therapie entweder mit CPAP oder Sauerstoff keinen Effekt der nächtlichen Sauerstofftherapie auf den arteriellen Blutdruck, unter CPAP hingegen eine signifikante Verminderung. (Gottlieb DJ et al. N Engl J Med 2014; 370:2276-2285)   

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