Sauerstoff zur Therapie der obstruktiven Schlafapnoe?

Obstruktive schlafbezogene Atmungsstörungen führen zu Sauerstoffentsättigungen, neben vielen weiteren Auswirkungen. Dies ist Folge einer durch die pharyngeale Obstruktion behinderten Lungen Be- und Entlüftung, aber nicht Folge einer gestörten O2-Aufnahme. Dennoch  kommt seit vielen Jahren immer wieder die Idee auf, Sauerstoff zu verabreichen. In einer Meatanalyse wurden die Ergebnisse von 14 Studien mit 359 Patienten zusammengefasst. Durch Sauerstoffgabe besserten sich die nächtliche mittlere Sauerstoffsättigung und der Apnoe-Hypopnoe-Index, aber die durchschnittliche Länge der Apnoen und Hypopnoen nahm zu. Letztendlich ist die Gabe von Sauerstoff kein geeignetes Therapieverfahren, sondern nur als “Makulatur” anzusehen. (Mehta V; Vasu TS; Phillips B; Chung F. Obstructive sleep apnea and oxygen therapy: a systematic review of the literature and meta-analysis. J Clin Sleep Med 2013;9(3):271-279) 

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