CPAP bessert das metabolische Syndrom

Ein metabolisches Syndrom (hoher Blutdruck, hohe Blutfette/Cholesterinwerte, Insulinresistenz, Fettleibigkeit im Bauchbereich) haben etwa ¾ aller Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe. Bei 86 Patienten mit Schlafapnoe im Alter von im Mittel 45 Jahren und einem Body-Mass-Index von im Mittel 32 kg/m² wurden Meßwerte eines metabolischen Syndroms (Blutdruck, Nüchternblutzucker, Insulinresistenz, Blutfette, HbA1, Intima-Media-Dicke der Aa. carotes, Bauchfett) nach jeweils 3 Wochen CPAP-Therapie mit effektivem Druck und nach 3 Wochen mit zu niedrigem Druck (=Placebo) ermittelt. Ein effektiver Druck führte zu im Mittel 3,9 mmHg geringeren systolischen und 2,5 mmHg niedrigeren diastolischen Blutdruckwerten, das LDL-Cholsterin war 9,6 mg/dl vermindert, die Triglyzeride lagen 18,7 mg/dl niedriger, und das HbA1 fiel um 0,2%. Unter effektivem CPAP erfüllten 1% der Patienten (1 von 86) die Kriterien des metabolischen Syndroms, unter Placebo-CPAP aber 13% (11 von 86). Sharma SK et al. New Engl J Med 2011;365:2277-2286

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