Helfen Schlafmittel bei der Einleitung einer CPAP-Therapie?

Während der ersten 14 Tage einer CPAP-Therapie wurden Schlafmittel (oder Placebo) jeden Abend genommen. Von den Placebo-Behandelten nutzen nach 6 Monaten noch 42% das CPAP-Gerät, von den mit Schlafmitteln (Eszopicone) Behandelten noch 58%, auch war die Nutzungszeit/Nacht bei diesen höher. (Lettieri CJ et al. Ann Int Med 2009;151:696)

Es handelt sich m. E. um eine typisch “amerikanische” Studie. Die Nachbetreuung nach Einleitung einer CPAP-Therapie ist minimal, jeder Besuch einer “Maskensprechstunde” muß privat bezahlt werden. Da Probleme wie schlechter Sitz einer Maske, Schleimhautreizungen etc. nicht selten sind und vermutlich unzureichend behandelt wurden, ist die Akzeptanzrate insgesamt niedrig (42 bzw 58%).  Besser als Schlafmittel ist eine intensive und umfassende Einweisung in die Therapie sowie die Nachbetreuung mittels einer Maskensprechstunde. Allein schon durch durch diese nicht-medikamentösen Maßnahme ist die Akzeptanzrate erheblich zu verbessern.

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