Obstruktive Schlafapnoe, Gehirnfunktion und Gedächtnisstörungen
Bei 1100 Patienten ohne bzw. mit leichtgradiger bzw. moderater/schwergradiger obstruktiver Schlafapnoe (Alter im Mittel 59 Jahre Body-Mass-Index 24-26 kg/m2, ohne Schlafapnoe n = 621, mit milder Schlafapnoe n = 338, mit moderater/schwerer Schlafapnoe n=151) wurde die Weite des sogenannten perivaskulären Raumes sowie die Diffusion von Testmolekülen im Gehirn überprüft, mittels eines speziellen Kernspinverfahrens, der Diffusion tensor magnetic resonance imaging (DTI)-Technik. Es zeigte sich, dass der Apnoe-Hyperpnoe-Index um so höher lag, wenn die DTI-Messwerte umso geringer ausfielen. Zusätzlich wurden zu Beginn und nach 4 Jahren Erkrankung Messungen der kognitiven Leistungsfähigkeit durchgeführt. Hier zeigte sich ein ähnliches Bild, je höher der Apnoe-Hyperpnoe-Index war, desto geringer war die kognitive Leistungsfähigkeit. (Lee MH, Lee WJ, Lee SK, Kim S, Siddiquee AT, Hwang YH, Paik SM, Park HJ, Kim JR, Thomas RJ, Shin C, Yun CH. Impact of Sleep Apnea on Perivascular Diffusivity and Cognition: A 4-Year Prospective Cohort Study. Am J Respir Crit Care Med. 2025 Dec;211(12):2382-2392. doi: 10.1164/rccm.202411-2221OC. PMID: 40788707.)
