Wird CPAP durch Telemedizin besser genutzt?

483 Patienten (Alter im Mittel 60 Jahre, Body.Mass-Index im Mittel 27,3 kg/m*m) mit obstruktiver Schlafapnoe (Apnoe-Hypopnoe-Index im Mittel 40/Std.) erhielten CPAP. 166 Personen wurden nach 3 Monaten konventionell untersucht, 156 nach einem Monat, und bei 161 Personen wurden telemetrisch die Betriebsdaten erhoben. Wenn es Hinweise für kurze Nutzungsdauer gab, erfolgte in monatlichen Abständen eine telefonische Abklärung. Etwa 1/3 aller Patienten mit Telemetrie wurden kontaktiert, etwa gleich häufig 1x, 2x, 3x oder 4 x. Die Adhärenz der Therapie nahm am deutlichsten in Telemedizin-Gruppe zu, um 41,6%. Bei konventioneller Nachuntersuchung nach einem Monat um 31,4%, bei Kontakt nach 3 Monaten um 22,3%, ermittelt nach 6 Monaten. (Murase K et al. A Randomized Controlled Trial of Telemedicine for Long-Term Sleep
Apnea Continuous Positive Airway Pressure Management.
Ann Am Thorac Soc 2020;17, 329–337)

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