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   * ListenpunktHyperkapnie mit vermindertem Atemantrieb   * ListenpunktHyperkapnie mit vermindertem Atemantrieb
   * ListenpunktEukapnie oder Hypokapnie mit erhöhtem Beatmungsantrieb, aber mit Episoden von Apnoe, periodischer Atmung oder beidem.   * ListenpunktEukapnie oder Hypokapnie mit erhöhtem Beatmungsantrieb, aber mit Episoden von Apnoe, periodischer Atmung oder beidem.
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 Ursachen von Hyperkapnie mit vermindertem Beatmungsantrieb sind Hypothyreose und zentrale Läsionen (z. B. Hirnstamminfarkte, Enzephalitis, Chiari II Typ Missbildung). Ursachen von Hyperkapnie mit vermindertem Beatmungsantrieb sind Hypothyreose und zentrale Läsionen (z. B. Hirnstamminfarkte, Enzephalitis, Chiari II Typ Missbildung).
  
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   * Klinische Bewertung   * Klinische Bewertung
   * Oft Polysomnographie   * Oft Polysomnographie
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 Die Diagnose der zentralen Schlafapnoe wird auf dem Boden der Anamnese vermutet und durch eine Polysomnographie bestätigt. Ein Test ist jedoch möglicherweise nicht erforderlich, wenn keine Symptome vorliegen und eine behandelbare medizinische Störung, die Schlafapnoe verursachen kann (z. B. Herzinsuffizienz) beehandelt werden kann. Die Diagnose der zentralen Schlafapnoe wird auf dem Boden der Anamnese vermutet und durch eine Polysomnographie bestätigt. Ein Test ist jedoch möglicherweise nicht erforderlich, wenn keine Symptome vorliegen und eine behandelbare medizinische Störung, die Schlafapnoe verursachen kann (z. B. Herzinsuffizienz) beehandelt werden kann.
  
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   * Unterstützende Behandlung   * Unterstützende Behandlung
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 Die primäre Behandlung der zentralen Schlafapnoe besteht im optimalen Management zugrunde liegender Störungen und der Vermeidung von Opiaten, Alkohol und anderen Sedativa. Die sekundäre Therapie symptomatischer Patienten kann in einer versuchsweisen zusätzlichen OSauerstoffgabe oder bei Patienten mit hyperkapnischer CSA, die trotz einer Behandlung Symptome aufweisen, in nichtinvasiver andauernder CPAP oder BiPAP-Beatmung bestehen. Die primäre Behandlung der zentralen Schlafapnoe besteht im optimalen Management zugrunde liegender Störungen und der Vermeidung von Opiaten, Alkohol und anderen Sedativa. Die sekundäre Therapie symptomatischer Patienten kann in einer versuchsweisen zusätzlichen OSauerstoffgabe oder bei Patienten mit hyperkapnischer CSA, die trotz einer Behandlung Symptome aufweisen, in nichtinvasiver andauernder CPAP oder BiPAP-Beatmung bestehen.
  
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 Elektrodenstimulation des N. phrenicus und/oder der Membran ist eine Möglichkeit, etwa bei Kindern > 2 Jahren mit kongenitalem zentralem Hypoventilationssyndrom. Elektrodenstimulation des N. phrenicus und/oder der Membran ist eine Möglichkeit, etwa bei Kindern > 2 Jahren mit kongenitalem zentralem Hypoventilationssyndrom.
  
-Seit kurzem ist ein transvenöses System zur Stimulation des N. phrenicus verfügbar. Das System ist so programmiert, dass es ein rhythmisches Atemmuster erzeugt, das das Tidalvolumen, den Luftstrom und die Oxygenierung stabilisiert, die Atmung während des Schlafs anregt und möglicherweise den Krankheitsverlauf verändert (1).+Seit kurzem ist ein transvenöses System zur Stimulation des N. phrenicus verfügbar. Das System ist so programmiert, dass es ein rhythmisches Atemmuster erzeugt, das das Tidalvolumen, den Luftstrom und die Oxygenierung stabilisiert, die Atmung während des Schlafs anregt und möglicherweise den Krankheitsverlauf verändert. 
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csa.1692224480.txt.gz · Zuletzt geändert: 2023/09/27 17:47 (Externe Bearbeitung)