OSA

Das obstruktive Schlafapnoesyndrom ist eine durch partielle Verlegung der oberen Atemwege entstehende Einschränkung der Atmung. Je nach Lebensalter des Patienten überwiegen dabei unterschiedliche Ursachen.

OSA entsteht durch Einengungen im Bereich der oberen Atemwege, z.B. durch:

Symptome

Häufige Symptome des OSA sind:

Pathophysiologie

Durch eine Verlegung des Rachens im Schlaf wird der Atemfluss beeinträchtigt. Er kann vermindert, aber auch ganz aufgehoben sein, was einem Atemstillstand (Apnoe) gleichkommt. Solche Ereignisse können sich sehr häufig pro Stunde Schlafzeit ereignen. Ab 10 Ereignissen pro Stunde Schlafzeit spricht man von einer Schlafapnoe. Ein einzelnes Ereignis muss dabei mindestens 10 Sekunden lang sein.

Die Apnoe beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom ist also eine Atempause, die durch einen Verschluss der oberen Atemwege hervorgerufen wird. Gleichzeitig bleibt die Atemtätigkeit erhalten - die Atemmuskulatur betreibt also vergebliche Atembewegungen. Der Körper reagiert mit einer Weckreaktion (Arousal), die zur Wiederaufnahme der Atmung führt, da im Wachen die Muskelspannung den Rachen wieder aufspannt. Über ständige Weckreaktionen wird der Schlaf zerstückelt, der Anteil des Tiefschlafs und des Traumschlafs nimmt ab und kann sogar gegen Null tendieren. Man spricht von einer Schlaffragmentation. Dieser Schlaf ist nicht mehr erholsam, was wiederum zu einer erheblichen Einschlafneigung tagsüber führt.

Bei Erwachsenen kommen aufgrund der komplexeren Ätiologie verschiedene Behandlungsmaßnahmen zum Einsatz:

Als begleitende Maßnahmen kommen in Betracht:

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