Unerwünschte Arzneimittelwirkungen: häufiger Grund für Notaufnahme

An 4 größeren Krankenhausnotaufnahmen in den Städten Ulm, Fürth, Bonn und Stuttgart wurde eine 30-tägige Beobachtungsphase durchgeführt, um den Anteil von UAW-Verdachtsfällen an allen Vorstellungen in der Krankenhausnotaufnahme abzuschätzen. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen sind mit einem durchschnittlichen Anteil von 6,5 % ein relevanter Grund für Vorstellungen in der Krankenhausnotaufnahme. (mein Kommentar: sicherlich auch oft bei älteren Patienten durch Wechsel der Medikation im Rahmen von Rabattverträgen: die Tabletten sehen dann anders aus) Schurig AM, Böhme M, Just KS, Scholl C, Dormann H, Plank-Kiegele B, Seufferlein T, Gräff I, Schwab M, Stingl JC: Adverse drug reactions (ADR) and emergencies—the prevalence of suspected ADR in four emergency departments in Germany. Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 251–8. DOI: 10.3238/arztebl.2018.0251

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