Gehirnveränderungen bei Schlafapnoe

Es wurde mittels der Magnetresonanztomographie bei 71 Patienten mit Schlafapnoe die Gehirnstruktur untersucht: 55-76 Jahre (16 Frauen), Apnoe-Hypopnoe-Index 0,2-96,6/Std, Body-Mass-Index  im Mittel 27 kg/m².  Alle Personen hatten kaum Schlafapnoe-bedingte Beschwerden eines nicht-erholsamen Schlafes. Es zeigte sich mit zunehmendem Schweregrad der Entsättigungen eine zunehmende Dicke der grauen Substanz rechts frontal, rechts lateral präfrontal, rechts lateral parietal und links posterior im Bereich des Cingulus. Je höher die Anzahl der Atmungsstörungen war, desto höher war das Volumen der rechten Amygdala. Je gestörter der Schlaf war, desto kräftiger war der rechte untere frontale Gyrus. Die Volumenzunahme erfolgt vermutlich aufgrund einer Schwellung des Gewebes, als Frühzeichen einer Schädigung. (Baril AA et al. Gray Matter Hypertrophy and Thickening with Obstructive Sleep
Apnea in Middle-aged and Older Adults. Am J Respir Crit Care Med 2017; 195: 1509–1518)

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