Sog im Mund statt CPAP?

Es wurde ein neues Verfahren zur Therapie der obstruktiven Schlafapnoe geprüft: in die Mundhöhle wird ein Sauggerät eingeführt, über welches die Zunge und das Gaumensegel noch vorn gesogen wird, mit einem Sog von etwa “20 inch water”, also etwa 50 cmH20. Dieser Sog wirkt aber nur im Mund, nicht in der Luftröhre. Im Artikel wird die Druckhöhe verglichen mit “Breastfeeding”. Von 19 Patienten, Alter 58 +/- 8 bzw. 48 +/- 8 Jahre, Body-Mass-Index 31+/- 4 bzw. 33 +/- 3 kg/m², sprachen 15 auf die Therapie gut an, Verminderung des Apnoe-Hypopnoe-Index vom 38,5 +/- 23 auf 6,7 +/- 5/h, 4 sprachen schlecht an, der AHI änderte sich von 24,3 +/- 19,4 auf 27,9 +/- 24/h.  Das Verfahren ist interessant, aber in einem frühen Stadium. Es ist noch nicht auf dem Markt. Es finden zur Zeit weitere Untersuchungen statt.  (Schwab RW et al.  Sleep 2014;37:1237-47)

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