Arterielle Verschlußkrankheit, Schlafapnoe und Herzinfarkte/Schlaganfälle

In Finnland wurde über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren bei 84 Patienten mit arterieller Verschlußkrankheit und einem Alter von 67±9 Jahren untersucht, ob Herzinfarkte bzw. Schlaganfälle häufiger auftreten, wenn gleichzeitig eine Schlafapnoe (Apnoe-Hypopnoe-Index > 20/Std.) vorliegt. Das Risiko ist 5,1-fach erhöht (Utriainen KT et al. ERJ, 2014; 43: 1652-1660)

Außerdem wurde bei 82 Patienten (Alter 67±9 Jahre, 30 Frauen) mit arterieller Verschlußkrankheit geprüft, ob eine bisher nicht bekannte Schlafapnoe vorlag. Dies war bei 70 (85%) Patienten der Fall, von denen 24 (34%) auch keine Schlafapnoe-typischen Beschwerden hatten. (Utriainen KT et al. ERJ 2013;  41: 616-620)

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