Genetik, Schlafdauer, Schlafqualität

Die Untersuchung von ein- bzw. zweieiigen Zwillingen bietet die Möglichkeit, genetische um Umweltfaktoren (teilweise) zu trennen.

Eine Studie aus Vietnam mit 339 monozygoten und 257 dizygoten Zwillingen im Alter von im Mittel 55 Jahren ergab, dass die Schlafqualität zu einem Drittel genetisch und zu 2/3 von Umweltfaktoren bestimmt wird. (Gendersn M et al. J Sleep Res 2013;22:519-526).

In einer finnischen Studie wurde die Schlafdauer per Fragebogen ermittelt, im Jahr 1975 bei 11 041 Zwillingen älter als 18 Jahre, im Jahr 1981 antworteten von diesen 9323 erneut, und 1990 4507 wieder, sie waren damals 33-60 Jahre alt. Die Schlafdauer war ähnlich lang im Jahr 1975 bei 31%, 1981 bei 33% und 1990 bei 18%. Die Genetik zeigt auch in dieser Studie einen messbaren aber insgesamt nur mäßigen Einfluß (Hublin C et al. J Sleep Res 2013;22:513-518).

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