CPAP und Präeklampsie (EPH-Gestose, Schwangerschaftsintoxikation)

Die Präeklampsie tritt wenn meistens im 3. Schwangerschaftsdrittel auf und ist gekennzeichnet durch einen erhöhten Blutdruck, Eiweiß im Urin und Wassereinlagerungen. Patientinnen mit Präeklampsie haben gehäuft nachts Atmungsstörungen und Sauerstoffabfälle. Eine australische Forschergruppe verglich jeweils 20 Frauen mit und ohne Präeklampsie. Die Föten der Mütter mit Präeklampsie bewegten sich nachts deutlich weniger (319 vs. 689 Bewegungen) und zeigten weniger Schluckbewegungen als die derjenigen ohne die Erkrankung. Zehn Patientinnen wurden mit CPAP behandelt, die Zahl der Fötusbewegungen und der Schluckbewegungen nahm deutlich zu.  (Blyton DM et al. Sleep 2013;36:15)

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